Veranstaltungen
Sonntag, 12.09.2010, 11.00 Uhr
LITERATUR MATINEE
„DAS GEGENTEIL VON LANGEWEILE 2“

Nach „Das Gegenteil von Langeweile 1“ beim Kunstflecken 2008 beweist das Autoren-Dreigestirn Heiko Buhr, Christopher Ecker und Arne Rautenberg erneut, wie amüsant Literatur sein kann. Außergewöhnliche Geschichten treffen auf lyrische Sprachakrobatik. Der Titel ist Programm!

Eintritt: 6.- €, erm. 3.- €
Karten: Kulturbüro, Brachenfelder Str. 45, Tel: 942-3316
Mo-Do: 8:30-13:00 h und 14:00-17:00 h
Fr. 8:30-13:00 h
Buchhandlung Lübbert, Mühlenbrücke 1, Tel:. (04321) 44850 und Abendkasse.
Beginn VVK: 28.06.2010
Veranstalter: Kunstflecken - www.kunstflecken.de

Sonntag, 12.09.2010, 20.00 Uhr
WILBERT HAZELZET +
CONCERTINO SCHLESWIG-HOLSTEIN
mit Britta Gemmeker und Henning Vater - Violinen, Susanne Horn - Viola da Gamba, Thomas Rink - Fagott und Gerd Jordan – Cembalo
Moderation: Thomas Rink

Der international bekannte und gefeierte Traversflötist Wilbert Hazelzet wird zum dritten Mal im Caspar-von-Saldern-Haus konzertieren. Mit von der Partie sind Musiker vom GÖTTINGER BAROCKORCHESTER und vom CONCERTINO SCHLESWIG-HOLSTEIN: Das Sextett hat Musik der 300.-Geburtstags-Jubilare Giovanni Battista Pergolesi (Flötenkonzert G-Dur), Thomas August Arne (Triosonate in F) sowie von Wilhelm Friedemann Bach (Triosonate in B) zusammengestellt. Das Programm wird ergänzt durch ein Quartett von Georg Philipp Telemann, einer kurzen Sonata vom Wiener Hofkomponisten Antonio Bertali und mit dem schaurig-schönen Konzert „La Notte“ von Antonio Vivaldi.

Wilbert Hazelzet wurde 1978 Mitglied der Musica Antiqua Köln unter Reinhard Goebel. Seit 1985 ist e Soloflötist in Ton Koopmans Amsterdam Baroque Orchestra. Er hat nicht nur das gesamte Kammermusikwerk und fast alle Flötensoli in den Kantaten von Johann Sebastian Bach aufgenommen, sondern auch Werke von Georg Philipp Telemann, Wilhelm Friedemann Bach, Wolfgang Amadeus Mozart u.a. eingespielt. Hazelzet (Traversflöte), Jacques Ogg (Cembalo) und Konrad Junghänel (Laute), bilden ein regelmäßig auftretendes Trio. Wilbert Hazelzet ist Professor für Traversflöte am Koninklijk Conservatorium Den Haag.

Das Barock-Orchester Schleswig-Holstein wurde 1996 von Hans-Ulrich Sprenger und Thomas Rink als Ensemble für historische Aufführungspraxis gegründet und hat seitdem im gesamten norddeutschen Raum Konzerte sowohl mit Orchestermusik gespielt, als auch Chöre bei Aufführungen von großen Oratorien und Passionen begleitet. Das Orchester ist Mitglied der Gesellschaft für Alte Musik in Schleswig-Holstein und Nordschleswig e.V., deren 1. Vorsitzender seit 2005 der Neumünsteraner Bibliothekar und Musikwissenschaftler Thomas Rink ist. Das Solisten-Ensemble des Orchesters ist das Concertino Schleswig-Holstein.

Eintritt: 10.- €, erm. 7,50.- €
Karten: Kulturbüro, Brachenfelder Str. 45, Tel: 942-3316
Mo-Do: 8:30-13:00 h und 14:00-17:00 h
Fr. 8:30-13:00 h
Buchhandlung Lübbert, Mühlenbrücke 1, Tel:. (04321) 44850 und Abendkasse.
Beginn VVK: 28.06.2010
Gemeinschaftsveranstaltung: Kunstflecken und Förderverein Caspar-von-Saldernhaus e. V.
www.kunstflecken.de und www.caspar-von-saldern.de

Sonntag, 20.02.2011, 19.00 Uhr
„GESCHICHTEN VOM HERRN B:"
EIN BERTOLT BRECHT ABEND
Überraschendes und Bekanntes
Lieder - Gedichte - Biografisches
mit Dagmar Dreke (liest und singt) &
Cat Lustig (Klavier)

Dagmar Dreke und Cat Lustig entwerfen ihr ganz persönliches Bild vom berühmten B. B. Mit Texten, Gedichten und Liedern sowie Ausschnitten aus Interwiews mit den Theaterkollegen Peter Palitsch und Regine Lutz und mit Einblicken in Brechts Tagebücher zeichnet das Duo sein Leben nach.

Eintritt: 15.- €, erm. 7,50.- €
Karten:
Büro Förderverein CvS-Haus: Tel.: 252 4022 (nur freitags von 10:00-12:00 h geöffnet)
Konzertbüro auch & kneidl, Tel.: 44064/ 65
und Abendkasse.
Veranstalter: Förderverein Caspar-von-Saldern-Haus e. V.

Sonntag, 13.03.2011, 19.00 Uhr
„STURM UND KLANG“
Antarelle- Trio

Tanja Marotzke, Klarinette
Marielle Pabel, Violoncello
Anna Immerz, Klavier

Das Antarelle-Trio besteht seit 2007. Das klangvolle Wort Antarelle ist ein Spiel mit den Namen der
Künstlerinnen. Angeregt wurde dieses Wortspiel durch das hauptsächlich romantisch geprägte
Repertoire des Klarinettentrios.
Mit einem frühen Werk Ludwig van Beethovens, einem aufbrausenden Klarinettentrio von Johannes Brahms, sowie dem zukunftsweisenden Trio Alexander Zemlinskys und den klangvollen Stücken Max Bruchs stellt das junge Trio das Konzert im Caspar-von-Saldern-Haus unter den Titel „Sturm und Klang“.

Programm:
Ludwig van Beethoven (1770-1827):
Klaviertrio B-Dur, Op. 11 („Gassenhauer-Trio“) (1798)
I. Allegro con brio
II. Adagio
III. Tema con variazioni „Pria ch’io l’impregno“: Allegretto - Allegro

Dieses Werk wurde 1798 komponiert und der Gräfin Maria Wilhelmine von Thunn gewidmet. Das
Trio weist zwei Besonderheiten auf: Zum einen den Einsatz der Klarinette, die als Instrument zu
diesem Zeitpunkt erst seit einem halben Jahrhundert existiert. Zum anderen die Verarbeitung
eines Themas aus Joseph Weigls komischer Oper „L’amor mariano“ („Der Korsar“ oder „Die Liebe
unter den Seeleuten“). Dieses Thema des Finalsatzes prägt den heutigen Beinamen „Gassenhauer
Trio“.
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Johannes Brahms (1833-1897):
Klarinettentrio a-Moll, Op. 114 (1891)
I. Allegro
II. Adagio
III. Andante grazioso- Trio
IV. Allegro

Mit dem Streichquintett Op. 111 hält Brahms sein Lebenswerk für abgeschlossen. Inspiriert durch den Klarinettisten Richard Mühlfeld komponiert er jedoch 1891 besondere kammermusikalische Werke für Klarinette, u.a. das Klarinettentrio (Op.114) , das Klarinettenquintett (Op.115) und die beiden Klarinettensonaten (Op.120). Die erste öffentliche Aufführung von Op. 114 und 115 im Dezember 1891 wird für Brahms zu einem seiner größten Triumphe.

PAUSE

Alexander von Zemlinsky (1871-1942):
Trio d-Moll, Op.3 für Klavier, Klarinette (Violine) und Violoncello (1895/96)
I. Allegro ma non troppo
II. Andante, poco mosso con fantasia
III. Allegro

Zemlinsky komponiert das Klarinettentrio im Alter von 25 Jahren. Dieses steht in der unmittelbaren
Nachfolge von Brahms. Lediglich das Thema des zweiten Satzes ist für den späteren Stil Zemlinskys
typisch. Die beiden Ecksätze sind durch das motivische Material aufeinander bezogen. Das Thema
des Finales wird aus dem ersten Thema des ersten Satzes entwickelt, welches gegen Schluss
des Werkes noch einmal in seiner ursprünglichen Form erklingt.

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Max Bruch (1838-1920:
Acht Stücke für Klarinette, Violoncello und Klavier Op. 83 (1908/09)
Nr.5 „Rumänische Melodie“
Nr.6 „Nachtgesang“
(Zugabe: Nr.7 Allegro vivace, ma non troppo)

Max Bruch hat seine acht Stücke Op. 83 ursprünglich für die Besetzung Klarinette, Viola und Klavier
komponiert. Als sie im Jahr 1910 veröffentlicht wurden, hat dieses kammermusikalische Spätwerk
bereits einige Veränderungen erfahren: Die Klarinettenstimme wurde von Bruch selbst für Violine
arrangiert, ebenso die Bratschenstimme für Violoncello. Die Violoncellostimme nimmt mitunter auch
Basso-Funktion wahr, sodass der Eindruck eines traditionellen Klaviertrios entsteht.

Vitae:

Tanja Marotzke, Klarinette, studiert seit 2006 bei Prof. Jörg Widmann an der Musikhochschule
Freiburg. Ein weit gefächertes Interesse lässt sie mehrere Studiengänge zugleich verfolgen. So
studiert sie Schulmusik, Französisch und Diplom-Klarinette. Im vergangen Jahr besuchte sie die Haut
école de musique de Lausanne (CH) und studierte bei Prof. Frédérique Rapin. Ihre musikalische
Laufbahn wurde sehr früh mit Preisen des Lion Club, diversen Jugend- Musik- Wettbewerben bis hin
zur Bundesebene bedacht. Meisterkurse bei Prof. Schneider, Karl Leister, Prof. Sabine Meier, Prof.
Rainer Wehle und Prof. Frédérique Rapin ergänzten ihre Ausbildung.
Eine rege Konzerttätigkeit verbindet sie mit einigen Kammermusikensemblen und verschiedenen Orchestern u. a. dem Landesjugendorchester Schleswig- Holstein und dem Akademischen Orchester Freiburg.


Marielle Pabel, Violoncello, begann ihre musikalische Laufbahn im Alter von 6 Jahren. Nach
mehreren erfolgreichen „Jugend Musiziert“ Wettbewerben bis auf Bundesebene bekam sie im Alter
von 14 Jahren Unterricht bei Prof. Ulf Tischbirek an der Musikhochschule Lübeck. Diverse Orchester-
und Kammermusikkurse begleiteten ihre Ausbildung. Seit 2005 studiert sie Schulmusik mit
Nebenfach Mathematik an der Freiburger Musikhochschule. Ihr Hauptfach Violoncello belegt sie bei
Prof. Adriana Contino und verfolgt die Studiengänge Musiklehrerdiplom und Künstlerische
Ausbildung. Anfang 2008 wurde sie in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen. Sie
hat u.a. an einem Meisterkurs bei Janos Starker teilgenommen.
Ihre Konzerttätigkei in Freiburg und anderen Städten hat Kammermusik in diversen Ensembles als
besonderen Schwerpunkt.

Anna Immerz, Klavier, studiert seit 2006 zuerst bei Prof. Betty Vergara-Pink und jetzt bei Tomoko
Ogasawara an der Hochschule für Musik in Freiburg. Außerdem studiert sie Germanistik an der
Universität Freiburg. Ein Schwerpunkt ihrer musikalischen Ausbildung liegt seit frühen Jahren im
Bereich Kammermusik und Liedgestaltung, wo sie mehrere Preise bei Wettbewerben auf Landes- und
Bundesebene erzielte. Weitere Erfahrungen sammelte sie durch Korrepetition diverser Chöre.
Aufgrund des breiten Repertoires von Oratorien über Messen bishin zu weiterer Chorliteratur war sie
ebenfalls als Cembalistin und Organistin tätig. Solistisch konzertierte sie in den letzten Jahren mit
Orchestern in regionalen Konzerthäusern.

Eintritt: 15.- €, erm. 7,50.- €
Karten:
Büro Förderverein CvS-Haus: Tel.: 252 4022 (nur freitags von 10:00-12:00 h geöffnet)
Konzertbüro auch & kneidl, Tel.: 44064/ 65
und Abendkasse.
Veranstalter:Förderverein Caspar-von-Saldern-Haus e. V.










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